Rupprecht Alarmruf-Wachzentrale GmbH

Vertragspartner – Pflegekassen

Als Vertragspartner der Pflegekassen rechnen wir für unsere Leistungen die vom Gesetzgeber festgelegten Gebührensätzen ab. Gemäß §75 Abs. 1 SGB XI besteht zwischen den Pflegekassen und der Fa. Rupprecht Hausnotrufservice ein Rahmenvertrag, der uns zur Abrechnung unserer erbrachten Leistungen mit den Pflegekassen berechtigt. Dieser Vertrag legt den Inhalt und Umfang der Pflegeleistungen und die allgemeinen Bedingungen genau fest. Maßgaben bezüglich Datenschutz, Schweigepflicht, Abrechnung und Ausstattung der Pflegeeinrichtung (Hausnotrufsystem) sind ebenso Inhalt dieses Vertrags, wie Richtlinien zur Sicherstellung der Leistungen und Überprüfung der Notwendigkeit des Hausnotrufsystems.

Bestehen Ihrerseits weitere Wünsche zum Hausnotrufsystem wie eine Notfallfahrbereitschaft für den Raum Hamm, Brandmelder, 2-ter Funksender, GSM-Modul (falls ein Festnetzanschluss nicht vorhanden sein sollte) etc., die von Ihrer Pflegekasse nicht übernommen werden, erstellen wir Ihnen gerne einen maßgeschneiderten Kostenvoranschlag.

Pflegegrade 1 bis 5

Mit dem Jahreswechsel 2016/17 wurden die bisherigen Pflegestufen durch Pflegegrade ersetzt. Somit gelten ab sofort fünf Kategorien (anstatt wie bisher drei). Diese Pflegegrade stellen sich wie folgt dar:

  • Pflegegrad 1: Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten
  • Pflegegrad 2: Erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten
  • Pflegegrad 3: Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten
  • Pflegegrad 4: Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten
  • Pflegegrad 5: Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Demzufolge werden ab jetzt psychische und physische Faktoren der Pflegebedürftigkeit gleichgesetzt. Laut Bundesministerium für Gesundheit wird sich durch die bevorstehende Reform der Pflegestufen die finanzielle Lage von Pflegebedürftigen verbessern. Niemand werde durch die Pflegereform schlechter gestellt als zuvor. Die bestehenden Pflegestufen 1 – 3 haben Bestandsschutz.

Sie benötigen weitere Informationen zu Pflegestufen und Pflegegraden? Ihre zuständige Krankenkasse steht für Auskünfte aller Art gern zur Verfügung. Auch online finden Sie nützliche Details zu diesem Thema, z.B. auf dem Ratgeber-Portal jedermann-gruppe.de.

Pflege: Leistungen und Voraussetzungen

Vorraussetzung für einen Pflegegrad ist eine Pflegebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes. Abhängig vom täglichen Zeitaufwand der Pflege werden Pflegebedürftige in die unterschiedlichen Kategorien 1 – 5 eingeordnet. Entsprechend unterschiedlich fällt auch die Höhe der Geld-Leistungen aus. Liegt ein besonders hoher Pflegeaufwand in Pflegegrad 5 vor, kann es sich auch um einen Härtefall handeln. Durch die Ablehnung einer Pflegestufe entgeht den Pflegebedürftigen dauerhaft die finanzielle Unterstützung, welche diese für die Pflege dringend benötigen. Deshalb ist es besonders wichtig, sich gut auf den Besuch des MDK vorzubereiten und eine neutrale Pflegeberatung in Anspruch zu nehmen. Sollte eine falsche Einstufung erfolgen, gibt es die Möglichkeit des Widerspruchs.